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05.11.2008
Qualifizierung nach Maß

Mit dem Motto „Qualifizierung nach Maß“ hatte e/t/s didactic media für ihre 20. Fachtagung den richtigen Nerv getroffen. Fast 200 Vertreter aus Unternehmen, Organisationen und von Bildungsträgern trafen sich am 27. und 28. Oktober in Augsburg, um diese Thematik zu diskutieren. Ihr Konsens: Das Ziel des „wissensorientierten Maßanzugs“ ist nur unter der Voraussetzung einer fundierten Ausgangsanalyse und anschließenden Konzeption zu erreichen. In der Umsetzung kommt es dann auf den individuell zugeschnittenen Einsatz klassischer und vor allem moderner Lernformate wie e- und Blended Learning an.

 

Die Expertenriege auf der 20. Fachtagung war prominent besetzt. Namhafte Branchenvertreter, weitgehend aus dem Kunden- und Partnerkreis von e/t/s didactic media, bestritten das Veranstaltungsprogramm. Unter ihnen Dr. Lutz P. Michel, Inhaber und Geschäftsführer des MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Netzwerks der E-Learning Akteure e.V. (D-ELAN). Daneben Michael Seifert vom Netzwerk der Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammer Österreich (WIFI), der Geschäftsführer des IHK Bildungshauses Schwaben und Gastgeber Heinz Müllenbeck, Robert Wehner von der Ostdeutschen Sparkassenakademie oder Dr. Jürgen Salecker, Geschäftsführer der IKK Akademie. Sie präsentierten BestPractice Beispiele aus der modernen Bildungsarbeit in den verschiedensten Bereichen. Neben der Finanz- und Versicherungsbranche stellte auch die Zeitarbeitsfirma Randstad sowie die Pharma-Unternehmen Sandoz und Nykomed ihr erfolgreiches Bildungskonzept vor. Abgerundet wurde das Programm durch die Vorstellung der Dienstleistungs- und Software-Lösungen von e/t/s didactic media. Als Neuheit fiel die komplett webbasierte Management-Suite „AMS AcademyManagementSuite“ auf. Ein Werkzeug, mit dem alle Prozesse modernen Bildungsmanagements integriert abgewickelt werden können: beginnend beim Akquisitions-, Vermarktungs- und Analyseprozess über die gesamte Produktplanung, Veranstaltungsorganisation und –abwicklung bis zur Generierung entsprechender Statistiken.

 

„Qualifizierung nach Maß beschreibt den Weg von Wissen zu Kompetenz und Können.“ So leitete Bernhard Karrasch, Geschäftsführer der e/t/s didactic media, die Podiumsdiskussion am Ende des ersten Veranstaltungstages ein. Während dieses Höhepunktes im Programm entspann sich ein lebhafter Austausch zwischen Referenten und Publikum. Denn wie der „wissensorientierte Maßanzug“ aussehen soll, wurde auf unterschiedlichste Weise definiert. Dr. Salecker von der Vereinigten IKK etwa griff die Methapher des Maßanzugs auf und stellte in Frage, dass dieser jemals fertig werde. Ähnlich wie in der Mode würden sich auch die Anforderungen an die Bildung ständig verändern und Konzepte müssten entsprechend angepasst werden. E-Learning sei in diesem Zusammenhang ein Format, das ein zeitgemäßes Bildungsangebot ermögliche. Auch Gastgeber Heinz Müllenbeck sprach lieber von einer „Qualifizierung nach Schwerpunkten“. Er beschrieb die Weiterbildung, das Kernthema des IHK Bildungshauses Schwaben, als wirtschaftliche Notwendigkeit in der heutigen Zeit. Gleichzeitig handele es sich jedoch um „Menschenbildung“, welche individuell bestehendes Wissen und Kompetenzen mit Rahmenbedingungen wie Zeit und unternehmerischer Notwendigkeit in Zusammenhang bringen müsse. Er plädierte vor allem für die bessere Verknüpfung von Lernen und Arbeiten.

 

Der Analysephase und Konzeption vor Beginn jeder Bildungsarbeit maßen alle Experten dieselbe Wichtigkeit bei. Dr. Michel von mmb und dem Verein D-ELAN sprach von persönlichen Lernbiographien deren Berücksichtigung für eine Qualifizierung nach Maß unerlässlich sei. Nach ihrer Identifizierung lohne es sich jedoch für die Umsetzung Lerngruppen zu bilden, so Dr. Michel. Allein schon unter dem finanziellen Aspekt bestätigte dies Robert Wehner. Ein Kunden- und lernphasenorientiertes Bildungsangebot ist für ihn das Ziel, das jedoch oft auch mit Bildungskonzepten von der Stange zu realisieren sei. Vertriebliche Gesichtspunkte für modernes Lernen trafen beim Publikum auf besonders großes Interesse. Denn nach einem Hype vor einigen Jahren haben manche großen Unternehmen e-Learning als Lernform für sich bereits wieder in Frage gestellt. Die Experten der Fachtagung führten dies auf die mangelnde Erfahrung in der Organisation online-gestützten Lernens in den Anfängen zurück. Auch der damaligen Prophezeiung, dass diese moderne Entwicklung die klassischen Bildungsformate ablösen werde, widersprachen sie. E-Learning sei nur eine Facette im Methoden- und Medienkanon, betonte Dr. Michel. Erst durch ein ganzheitliches Bildungs-Setting könnten optimale Ergebnisse erzielt werden und es gelte, die zahlreichen Möglichkeiten von e- und Blended Learning verstärkt zu kommunizieren.

 

Unter den Besuchern der 20. Fachtagung herrschte Einigkeit darüber, dass „Qualifizierung nach Maß“ sich aus drei Variablen zusammensetzt: Den individuellen Voraussetzungen der Lernenden, den Bildungsinhalten und der Art der Angebotsrealisierung. Das spezielle Augenmerk des Fachpublikums lag vor allem auf der Schulung besonderer Zielgruppen. Personen, wie etwa der Gruppe 50+, Menschen mit Behinderungen oder schlicht diejenigen, für die auf sinnvolle Weise Zusatzangebote in den Standardlehrplan integriert werden sollen. Darüber hinaus standen Konzepte zur Steigerung des Lernerfolgs und optimalen Nutzung von Bildungsbudgets im Mittelpunkt. Besonderes Interesse fanden außerdem innovative Projekte, wie die Online-Qualifizierung von Schweißern oder Masseuren. Wie diese sehr praxisorientierten Schulungen mit e-Learning unterstützt werden, stellte e/t/s didactic media gemeinsam mit dem Entwicklungspartner HWK Karlsruhe vor. Als Höhepunkt und Abschluss des zweiten Veranstaltungstages wurde die aktuelle, gemeinsame Initiative der Arbeitgeber und Arbeitnehmerverbände vorgestellt. Unter dem Titel „Lust am Lernen für Lernentwöhnte“ wird das wirtschaftlich hoch-notwendige Thema Bildung vorangetrieben.


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e/t/s didactic media



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